Logo nicht gefunden

Fachbegriff-Verzeichnis

Klicken Sie auf die Begriffe, um die Erklärung einzublenden.

  • Abdichtungsbahn
    Abdichtungen von Dächern oder Bauteilen werden aus zusammenfügbaren bahnen- oder planenförmigen Produkten wasserdicht hergestellt oder als ganzflächige Beschichtungen wasserdicht ausgeführt. Aufgrund unterschiedlicher Anforderungen sind Dachabdichtungen und Bauwerksabdichtungen zu unterscheiden.
  • Abnahmeprotokoll
  • Das Anfertigen eines Protokolls über die Abnahme von Bauleistungen gibt sowohl Auftraggeber als auch Auftragnehmer (Bauherr) größtmögliche Rechtssicherheit und ist Bestandteil der Förmlichen Abnahme.
  • Asbestsanierung
  • Aufgrund der gesundheitsschädlichen Wirkung von Asbestfasern sind an die Entsorgung asbesthaltiger Abfälle besondere Anforderungen gestellt. Entsprechende Sicherheitsmaßnahmen gelten vor allem für den Umgang mit asbesthaltigen Abfällen bei Ausbau, Beförderung, Behandlung sowie deren Zwischenlagerung und Ablagerung. Der Abbruch, die Sanierung und Entsorgung von asbesthaltigen Baustoffen und Geräten darf seit dem 1. Oktober 1992 nur noch von Firmen durchgeführt werden, die einen entsprechenden Sachkundennachweis vorlegen können. Für Mengen ab 3 m³ ist ein vereinfachter Entsorgungsnachweis (VESN) zu führen.
  • ATV
  • Allgemeine technische Vertragsbedingungen
  • Aufdachdämmung
  • Hochwirksames Dämmverfahren, bei dem die Dämmschicht auf den Sparren verlegt wird. Durch dieses Verfahren entsteht eine geschlossene Wärmedämmhaube, die sowohl den Wohnraum als auch die Dachkonstruktion schützt.
  • Ausbau
  • Der einfache Ausbau nutzt bestehenden Raum als Wohnraum. Häufig können bereits mit geringem Aufwand Gäste, Jugend- oder Hobbyräume geschaffen werden. Besonderer Beliebtheit erfreut sich in letzter Zeit das Wohnbüro – das Home-Office.
  • Balken
  • Balken sind waagerechte lastabtragende Bauteile mit zumeist rechteckigem Querschnitt, die überwiegend statisch auf Durchbiegung beansprucht werden. Das statische Grundprinzip ist ein Balken (Träger), der auf zwei Stützen aufgelagert ist. Im Stahlbetonbau werden Balken auch als Träger oder Unterzug bezeichnet.
  • Balkon
  • Balkone sind über der Geländeoberfläche liegende, an der Außenwand eines Bauwerks auskragende “Freisitze” und werden baurechtlich als Vorbauten eingestuft. Balkone können in verschiedenen Varianten ausgeführt werden:

    Genehmigungsfreiheit: In einigen Bundesländern ist der Anbau von Balkonen an Gebäude genehmigungsfrei, bei Einhaltung bestimmter Anforderungen an Balkonkonstruktion, Abmessungen, Grenzabstand und Lage am Gebäude.
  • Bauabnahme
  • Feststellung der Fertigstellung der Bauleistungen
  • Baubiologie
  • Baubiologie ist ein Sammelbegriff für die umfassende Lehre, Bauwerke durch den Einsatz geeigneter Erkenntnisse und Techniken umweltbewusst und schadstofffrei auszuführen. Das Ziel eines “Gesunden Bauen und Wohnens” soll durch die ganzheitliche Betrachtung physiologischer, psychologischer und physikalisch-technischer Zusammenhänge und der Wechselwirkung zwischen Bauwerk, Nutzer (Bewohner) und dessen Umwelt erreicht werden. Baubiologische Grundsätze finden neben dem Bau von Wohnungen auch bei der Errichtung von Schulgebäuden, Krankenhäusern und Kindergärten sinnvolle Verwendung.
  • Bauschnittholz
  • Baustoffklasse
  • Die Brandentstehung und die Ausbreitung eines Feuers in einem Raum wird durch das Brandverhalten der umgebenden Baustoffe beeinflusst. Hinsichtlich des Brandverhaltens unterscheidet man nach DIN 4102-1 zwischen nichtbrennbaren Baustoffen der Klasse A und brennbaren Baustoffen der Klasse B. Als Baustoffe im Sinne der Norm gelten z.B. auch Plattenwerkstoffe, Folien, Pappen, Dämmstoffe und Beschichtungen
  • Be- und Entlüftung
  • Belüftete Dächer müssen in Abhängigkeit von der Dachneigung einen bestimmten Lüftungsquerschnitt an der Traufe und am First aufweisen, um feuchtetechnisch funktionsfähig zu sein. Sie müssen demzufolge be- und entlüftet werden. In dieser Lüftungsebene muss z.B. einströmende Feuchte schadlos abgeführt werden (s. DIN 4108-3)
  • Bitumen
  • Bitumen ist ein aus Erdöl (oder seltener aus natürlichen Vorkommen) in Vakuumdestilallation gewonnenes Material. Vakuumdestillation ist das Trennen von schweren Kohlenwasserstoffen (Toprückstand) im Vakuum. Das Vakuum bewirkt ein Herabsetzen der Siedetemperaturen. Besonderes Merkmal von Bitumen ist, dass es bei Temperaturzufuhr zähflüssig (Flüssigkeitsstadium bei ca. 130 Grad Celsius) und bei Temperatursenkung hart wird. Eigenschaften von Bitumen:

    Im Baubereich wird Bitumen in vielfältigen Formen und Verbindungen eingesetzt:

    Auf der Baustelle erhitztes und flüssiges Bitumen (Heißbitumen) wird oft zur Abdichtung und Isolierung von Baustoffen (Erdberührte Außenwände oder Deckenbereiche) eingesetzt.
  • Bitumenbahnen
  • Um den Feuchteschutz von Bauteilen zu gewährleisten, werden oftmals Bitumenbahnen eingesetzt. Vor allem in der Abdichtung von Flachdächern und flach geneigten Dächern (< 15° Dachneigung) wird durch die Ausführung mehrlagiger unter Hitzeeinwirkung miteinander verschweißter Bahnen eine langfristige Dachabdichtung erreicht. Vorteilhaft ist hierbei vor allem die lange Haltbarkeit, Elastizität und Formstabilität dieser Abdichtungssysteme. Bitumenbahnen gibt es in verschiedensten Ausführungen, Farben und Varianten als reine Bitumenbahn oder mit entsprechenden Einlagen aus Geweben oder Einstreuungen mineralischer Stoffe (z.B. Schiefersplitt in verschiedenen Farbtönen).
  • Blower-Door-Test
  • Ein Messverfahren zur Bestimmung der Luftdichtheit der Gebäudehülle sowie zur Überprüfung der Bauausführung. Die Luftdichtheitsmessung mit der Differenzdruckmethode ist eine Möglichkeit, die gesamte Leckagenmenge durch die Gebäudehülle zu quantifizieren sowie größere Leckagen zu lokalisieren. Der n50-Wert beschreibt als Kenngröße den Luftwechsel. Das heißt, das pro Stunde ausgetauschte Luftvolumen bezogen auf das Raum- bzw. Gebäudevolumen bei einer Druckdifferenz von 50 Pa zwischen dem Raum- bzw. Gebäudeinneren und der Umgebung. Das Gebäudevolumen ist das anhand der lichten Innenmaße ermittelte Volumen.
  • Brandschutz
  • Unter Brandschutz bei baulichen Anlagen versteht man alle Maßnahmen, die der Entstehung eines Brandes und der Ausbreitung von Feuer und Rauch vorbeugen und bei einem Brand die Rettung von Menschen und Tieren sowie wirksame Löscharbeiten ermöglichen (allgemeines Schutzziel, § 17 der Musterbauordnung).
  • Brauchwasser
  • Regenwasser wird von Dächern abgeleitet und in einer Zisterne gesammelt. Die Entnahme zur Nutzung im Haus oder Garten für Toilette, Waschmaschine, Reinigung oder Gartenbewässerung erfolgt über manuelle oder elektrische Pumpen. Nicht zu verwechseln mit Grauwasser, was das Abwasser aus Waschbecken, Dusche oder Badewanne bezeichnet (Fäkalienfrei)
  • Brettschichtholz
  • Brettschichtholz sind mehr als zwei übereinandergeleimte Bretter.
  • CO2
  • CO2, oder Kohlenstoffdioxid (meist Kohlendioxid genannt), ist eine chemische Verbindung aus Kohlenstoff und Sauerstoff und gehört damit neben Kohlenstoffmonoxid (auch Kohlenmonoxid) zur Gruppe der Kohlenstoffoxide. Kohlendioxid ist bekannt als ein so genanntes Treibhausgas und ist somit für das lebensfreundliche Klima der Erde mitverantwortlich (natürlicher Treibhauseffekt). Die Verbrennung der fossilen Energieträger Erdöl, Erdgas und Kohle lässt jedoch die CO2-Konzentration steigen ? eine Folge ist die globale Erwärmung. Eine Reaktion war 2002 die EnEV (Energieeinsparverordung), als ein zentrales Element des Klimaschutzprogrammes zur Senkung des CO2-Ausstoßes. Diese wird abgelöst vom Energieausweis, der ab 2008 eingeführt werden soll.
  • Dach
  • Das Dach hat ein Gebäude gegen Witterungseinflüsse (Regen, Schnee, Wind) zu schützen, den Lärm von Außen abzuschirmen und den winterlichen und sommerlichen Wärmeschutz zu sichern. Schon in Frühzeiten sicherten die Menschen ihre Behausungen durch einfache Bedachungen (z.B. Zeltkonstruktionen aus Tierhäuten, Schilf- und Strohbedachungen auf Holz- oder Steinbauten). Abhängig von der geographischen Lage der Behausungen, entwickelten sich grundlegende Dachformen und die Verwendung von bestimmten Materialien für die Dachdeckung.
  • Dachanhebung
  • Wegen fehlender Ausbauhöhe bleiben Dachgeschosse sehr oft ungenutzt. Durch die Anhebung des kompletten Daches inkl. der Eindeckung wird der Ausbau rentabel.
  • Dachaufstockung
  • Ein bestehendes Flachdach kann mittels Aufstockung in ein vollständig neues Geschoss verwandelt werden. Ist das Dachgeschoss zu niedrig, wird das komplette Dach mit der Eindeckung angehoben (siehe Dachanhebung).
  • Dachausbau
  • Der einfache Ausbau nutzt bestehenden Raum als Wohnraum. Häufig können bereits mit geringem Aufwand Gäste, Jugend- oder Hobbyräume geschaffen werden. Besonderer Beliebtheit erfreut sich in letzter Zeit das Wohnbüro – das Home-Office.
  • Dachdeckung
  • Dachdeckungen sind der obere, regensichere Abschluss von Gebäuden auf geneigten Dachkonstruktionen aus in der Regel schuppenförmig überdeckten ebenen oder profilierten platten- oder tafelförmigen Deckwerkstoffen.
  • Dachentwässerung
  • Ableitung des auf Dachflächen auftreffenden Niederschlagswassers. Die zunehmende Kenntnis der Wechselwirkungen von Entwässerungssystem, Kläranlage und Gewässer führt zu Leitlinien für neue Entwässerungskonzeptionen:

  • Dachfenster
  • Dachfenster sind ungedämmte Dach- und Ausstiegsfenster. Sie sind regensicher. Sie dienen der Belichtung, Belüftung und für den Ausstieg für Wartungsarbeiten an Dachflächen und Kaminanlagen bei nicht ausgebauten Dachgeschossen.
  • Dachform
  • Von den elementaren Dachformen Pult-, Sattel-, Walmdach etc. lassen sich weitere Dachformen ableiten. Auch zahllose Kombinationen sind möglich.
  • Dachgeschoss
  • Im Dachraum eines Gebäudes liegende, für Wohn- oder Gewerbezwecke genutzte Geschosse werden als Dachgeschosse bezeichnet. Bei großvolumigen Dachräumen ist die Anordnung von mehreren Dachgeschossen übereinander möglich
  • Dachschalung
  • Auf die Dachtragkonstruktion (Sparren, Dachbinder, Träger etc.) befestigte Schalung aus Brettern (Schalbretter) oder aus Spanplatten wird als Dachschalung bezeichnet. Bei den Brettverschalungen von Dächern wird unterschieden zwischen

    Bei ausgebauten Dachräumen ist eine geschlossene Verschalung des Daches notwendig, um einen ausreichenden Schutz vor Windsog und -druck zu gewährleisten. Für bestimmte Dachdeckungsmaterialien ist eine vorherige Verschalung des Daches notwendig, dies betrifft vor allem alle flächigen Dachdeckungen in Form von

  • Dachsteine
  • Dachsteine gehören zu den kleinformatigen Deckwerkstoffen. Sie bestehen in der Regel aus rund 70 % klassiertem Sand, Zement, Wasser und Farbpigmenten auf Eisenoxidbasis. Dachsteine unterscheiden sich durch ihre Form, Abmessungen, der Seitenfalzausbildung, der Fußverrippung und dem Überdeckungsbereich.
  • Dachstuhl
  • Dachstuhl ist die traditionelle Bezeichnung für eine Dachtragkonstruktion aus Holz. Der Name beruht auf der Grundkonstruktion, dem Traggerüst, das einem Stuhl ähnlich zur Auflagerung für die Dachsparren dient. Diese ursprüngliche Konstruktion des Dachstuhls beruht auf der bauhistorischen Zimmermannstechnik und den zur damaligen Zeit möglichen Holzverbindungen – Auflagerung der Pfetten auf Streben und Stützenkonstruktionen (Stielen) mit aussteifenden Verstrebungen (Kopfbänder in Längsrichtung der Pfetten) und Zangenkonstruktionen. Unterschieden wird nach der Anzahl der Pfetten und Stielen (Stützen) in

    Nach der Konstruktionsart werden Dachstühle unterschieden in Sparrendach, Kehlbalkendach, Pfettendach.
  • Dachterrasse
  • Nutzbare Flachdachbereiche im Dachgeschoss von Gebäuden werden als Dachterrassen bezeichnet.
  • Dachumbau
  • Ein Dachumbau ermöglicht die individuelle Anpassung des Dachstuhls an die Wunschvorstellung. So werden Gauben, Zwischenwände und vielleicht sogar eine komplette (vermietbare) Wohnung entstehen.
  • Dachüberstand
  • Überstand des Daches über die Außenwand eines Gebäudes hinaus. Der Dachüberstand schützt die Fassade vor Schlagregen und im Sommer wirkt er als wirkungsvoller Sonnenschutz vor allem bei eingeschossigen Gebäuden (Einfamilienhäusern).
  • Dachziegel
  • Dachziegel sind kleinformatige und grobkeramische Deckwerkstoffe. Sie werden überwiegend aus tonigen Massen, gegebenenfalls mit Zusätzen, geformt und gebrannt. Dachziegel unterscheiden sich nach Art der Herstellung, Form und Abmessungen sowie der Falzausbildung und dem Überdeckungsbereich. Dachziegel werden umweltverträglich hergestellt, geben keine schädlichen Stoffe ab, können wiederverwendet werden und sind recycelbar. Bei fachgerechter Verlegung und regelmäßiger Wartung liegt die Nutzungsdauer bei mehr als 100 Jahren. Dachziegel zählen deswegen zu den nachhaltigen Naturbaustoffen.
  • Dampfbremse
  • Um zu verhindern, dass Feuchtigkeit aus dem Innenraum in die Wärmedämmung eindringt, muss bei jedem Aufbau eine Dampfsperre oder je nach Konstruktion eine Dampfbremse vorgesehen werden. Andernfalls besteht durch kondensierende Raumluftfeuchte die Gefahr von Schimmelbildung und Fäulnis in der Dachkonstruktion. Bei einer Durchfeuchtung der Wärmedämmung verringert sich zudem die Dämmleistung.
  • Dampfdiffusion
  • Wanderung von Wasserdampf durch Bauteile (z.B. Holz oder Stein, nicht aber Metalle). Im Winter führen die hohe Lufttemperatur und -feuchtigkeit im Rauminnern dazu, dass ein hoher Wasserdampfdruck entsteht: Die Wassermoleküle ?drücken? nach außen, ohne dass dafür eine Luftbewegung erforderlich ist (im Gegensatz zur Konvektion).
  • Dampfsperre
  • Eine Dampfsperre hat die Aufgabe, Wasserdampfwanderung (Diffusion) zu vermindern. Produkte werden nach ihrem Diffusionswiderstand in dampfsperrend, diffusionshemmend und diffusionsoffen eingestuft.
  • Diffusion
  • Unter Diffusion versteht man die Wasserdampfwanderung von der Seite des höheren Wasserdampfdruckes (im Winter üblicherweise innen) zur Seite des niedrigeren Wasserdampfdruckes (im Winter üblicherweise außen). Durch Diffusion kann es im wärmegedämmten Dach zu einer schädlichen Tauwasserbildung kommen, die durch Erhöhung des Feuchtegehaltes den Wärmeschutz und die Standsicherheit der Tragkonstruktion gefährdet oder zu Schädlingsbefall führt.
  • Diffusionsäquivalente Luftschichtdicke sd
  • Der sogenannte sd-Wert beschreibt den Diffusions-Widerstand einer Bauteilschicht, indem die Dicke einer Luftschicht mit gleichem Widerstand genannt wird. Hat z.B. eine PE-Folie einen sd -Wert von 20 m, so ist der Diffusions-Widerstand dieser Folie so groß, wie der Widerstand einer 20 m dicken ruhenden Luftschicht. Der sd-Wert errechnet sich aus der Dicke der Materialschicht und dem µ Wert (m*µ).
  • Dilatation
  • Dilatation bedeutet die Volumenvergrößerung eines Körpers. Dies kann sowohl durch innere als auch äußere (z.B. Druck oder Temperatur) Einflüsse geschehen. Stahl dehnt sich beispielsweise bei höheren Temperaturen aus, diese Längenänderung ist im Falle von Stahlkonstruktionen durch entsprechende Maßnahmen zu berücksichtigen. Bei großflächigen Stahlbetonbauteilen wie Decken oder Wänden ist die Anordnung von sogenannten Dilatationsfugen notwendig, um durch etwaige Volumenänderung der Bauteile hervorgerufene Bauwerksschäden zu vermeiden.
  • DIN
  • DIN - Deutsches Institut für Normung mit Sitz in Berlin. Aufgabe ist die Vereinheitlichung von Gegenständen zum Nutzen der Allgemeinheit und die Förderung von Rationalisierung und Qualitätssicherung. Deutsche Normen werden unter dem Verbandszeichen DIN herausgegeben.
  • Dispersion
  • Als Dispersion wird die Feinstverteilung eines Stoffes in einer Mischung zweier oder mehrer Stoffe bezeichnet. Diese Mischung wird auch als Dispersionsmittel bezeichnet. Hauptkennzeichen von Dispersionen ist, dass die Teilchen des einen Stoffes (z.B. in der Form von Pulver oder Tröpfchen) in den umgebenden anderen Stoff gleichmäßig feinst verteilt sind. Die Größe der dispergierten Teilchen liegt dabei zwischen 0,1 und 3 µm.
  • Dämmstoffe
  • Ein Dämmstoff ist ein Material mit geringer Wärmeleitung und wird deshalb beim Hausbau zur Wärmedämmung der Außenhülle oder zum Schallschutz bei Decken und Innenwänden eingesetzt.Dämmmaterialien in der Übersicht: Künstliche (Polystryrol, Polyurethan, Polyester), Mineralische (Glaswolle ? Steinwolle, Perlite, Schaumglas, Blähton), Natürliche (Zellulose, Holzfasern, Flachs, Hanf, Schafwolle, Schilf, Kork, Baumwolle, Kokosfasern).
  • Elektrosmog
  • Elektrosmog (kurz E-Smog) ist ein zusammengesetztes Wort aus Elektro und Smog und bezeichnet die durch elektrische Geräte, Leitungen und Sender erzeugten elektromagnetischen Strahlen, Wellen und Felder. Besonders bei Kindern und sensiblen Erwachsenen werden folgende Beschwerden festgestellt:

  • Energieausweis
  • Der Energieausweis soll die energetischen Qualitäten eines Gebäudes offenlegen und so Bauherren, Vermietern und Nutzern den Energieeffizienz-Vergleich verschiedener Objekte ermöglichen. Dieses Konzept ist vergleichbar mit dem Elektrogeräte-Check ? dieser ist für Waschmaschinen, Kühlschränke und Co. schon seit Jahren Pflicht und zeigt auf, ob der Nutzer es mit einer ?Energieschleuder? zu tun hat, oder nicht. Ab 2008 soll der Energieausweis für Bestandsgebäude bei Verkauf und Neuvermietung Pflicht werden.
  • EnEV
  • Seit 01.01.2002 ist die Energieeinsparverordnung (EnEV) in Kraft und für alle Neubauten sowie umfangreiche An- und Umbauten bindend. Ziel der EnEV ist es, den Energiebedarf für die Beheizung von Gebäuden und die Warmwassererzeugung nachhaltig zu begrenzen. Die EnEV ist ein zentrales Element des Klimaschutzprogrammes zur Senkung des CO2-Ausstoßes. In diesem Rahmen hatte sich die Bundesregierung verpflichtet, die Emissionen bis zum Jahre 2005 deutlich zu verringern (um 25 Prozent gegenüber dem Vergleichsjahr 1990). Abgelöst werden soll die EnEV im Jahr 2008 vom Energieausweis.
  • Fassade
  • Fassadenbekleidungen werden an tragenden Wandkonstruktionen aus schuppen- oder tafelförmig angebrachten ebenen oder profilierten klein-oder großformatigen Elementen hergestellt. Sie werden auch Außenwandbekleidung genannt.
  • Fertigungshalle
  • In der Fertigungshalle ist alles vorhanden, was die moderne Holzbautechnik zu bieten hat, um komplette Wand-, Dach- und Deckenelemente witterungsunabhängig vorzufertigen. Die vorgefertigten Teile werden anschließend mit dem Kran zur Baustelle gebracht und montiert.
  • Feuchteschutz
  • Insbesondere beim Dachgeschossausbau ist es grundsätzlich erforderlich, den Dachhohlraum vor Feuchteeinwirkung zu schützen, um die Schadens-Sicherheit der Konstruktion dauerhaft zu gewährleisten. Mögliche Varianten der Feuchteeintragung sind z. B.: Diffusion, Konvektion oder eine defekte Dacheindeckung.
  • Feuerwiderstandsklassen
  • Im Gegensatz zur Baustoffklasse, die einen Material-Kennwert darstellt, beschreibt die Feuerwiderstandsklasse das Verhalten einer ganzen Konstruktion. Sie betrifft also ein ganzes Bauteil und beschreibt dessen Feuerwiderstand bei einem genau definierten Aufbau. In DIN 4102, Teil 2 wird die Definition der Begriffe “feuerhemmend” und “feuerbeständig”, die auch im Bauordnungsrecht verwandt werden, konkretisiert. Die Feuerwiderstands-Dauer gibt die Mindestdauer in Minuten an, während der ein Bauteil die festgelegten Anforderungen bei einer bestimmten Prüfung erfüllt. Feuerwiderstandsklassen: feuerhemmend F 30, F 60, feuerbeständig: F 90, und F 120.
  • Gaube
  • Sehr weit verbreitet sind Dachgauben (Dachgaupen), mit verschiedenen Dachformen – Sattel-, Walm-, Tonnendach bzw. als Schlepp- oder Spitzgaube – in die Dachfläche eingebunden.
  • Glaswolle
  • Eine “Mineralwolle”, ebenso wie Steinwolle, allerdings zu 70% aus Altglas hergestellt. Zur Verbesserung der Faser werden diverse Zusatzstoffe beigemengt. Die Fasern selbst werden untereinander mit hochwertigen Bindemitteln gebunden, wodurch gleichzeitig die erforderliche Dicke und Rohdichte bestimmt wird. Die geometrische Größe der Faser und die entsprechende Rohdichte des Produktes bestimmen im Wesentlichen die Wärmeleitfähigkeit des Dämmstoffes. Handelsübliche WLG: 045, 040 und 035.
  • Gründach
  • Durch entsprechende technische Entwicklungen im Bereich der Dachabdichtungen und spezieller Dachbegrünungssysteme und dem Einsatz entsprechender Dachbepflanzungen ist das Gründach auch im mitteleuropäischen Raum selbst für geneigte Dächer sinnvoll und technisch relativ unproblematisch auszuführen. Es eignet sich zur Regenwasserretention. Je nach Aufbau des Gründachs kann die gesamte anfallende Regenwassermenge in dem Bodenkörper zurückgehalten werden (Intensivbegrünung), zumindest aber ein Anteil von 30 % (Extensivbegrünung).
  • Hackschnitzel
  • Hackschnitzel bestehen aus groben Sägeabfällen/Hobelspänen, die für die Industrie (Sägewerk, Zellstoff) nicht mehr geeignet sind. Hackschnitzel dient als Brennstoff für Hackschnitzelheizungen. Diese sind umweltneutral, da die Menge an CO2, die bei der Verbrennung freigesetzt wird, der Menge CO2 entspricht, die beim Wachstum der Hölzer in diese eingebunden wurde.
  • Hanfwolle
  • Hanf ist ein innovativer Dämmstoff aus nachwachsenden Rohstoffen und wird deshalb auch vorzugsweise bei Gebäuden in Holzrahmen- Bauweise eingesetzt. Sie besteht aus Nutzhanf bzw. einer Hanf/Schurwolle – Kombination sowie formstabilisierenden, textilen Stützfasern aus Polyester (Anteil ca. 10-15%). Lieferbar in den Dicken 15-240 mm, WLG 045, Brandschutzklasse: Euroklasse D/4.
  • HOAI
  • Honorarordnung für Architekten und Ingenieure
  • Hochfrequente Felder
  • Radio-/Fernsehsender, Mobilfunk, Mikrowellengeräte, WLAN u. a. Hier durchdringen sowohl elektrische als auch magnetische Felder Mauern und andere Materialien
  • Holzfassade
  • In vielen Regionen eine beliebte Verkleidung, die als vorgehängtes Fassadensystem montiert wird.
  • Holzfeuchte
  • Ist die im Holz enthaltene Feuchte (Wasser) und wird Masse bezogen in Prozent angegeben. Gemäß DIN 18334 “Zimmerer und Holzbauarbeiten”, Ausgabe 2001, dürfen Bauschnitthölzer nur mit einer massebezogenen Holzfeuchte von < 20 % eingebaut werden, wenn das Holz nicht ungehindert abtrocknen kann.
  • Holzrahmenbau
  • Der Holzrahmenbau ist eine Sonderform des Holzbaus. Üblicherweise wird die Bauart, mit der Zimmerer Holzhäuser erstellen, als Holzrahmenbau bezeichnet. Der Holzrahmenbau, der sehr eng verwandt ist mit dem Holztafelbau, zeichnet sich dadurch aus, dass ein tragendes ?Holzgerüst? (der so genannte Rahmen) mit Plattenwerkstoffen beplankt wird. Diese Plattenwerkstoffe sind üblicherweise Holz- oder Gipsplatten und dienen dazu, dass ein Raum abschließendes, flächiges Element entsteht und dass der Holzrahmen in sich ausgesteift wird.
  • Holzschutz
  • Neben der reinen Tragfähigkeit ist aber auch der dauerhafte Schutz gegen Verrottung und Zerstörung durch Brandbeanspruchung eine Grundforderung, die an eine Holzkonstruktion zu stellen ist. DIN 68800 1 bis 5 (Holzschutz im Hochbau) regelt den baulichen und chemischen Holzschutz im Hinblick auf tierische und pflanzliche Schädlinge. DIN 4102-1 bis 4 (Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen) regelt Anforderung und Prüfungen an Baustoffe, Bauteile sowie Brandwände und enthält eine Zusammenstellung klassifizierter Baustoffe und Bauteile.
  • Innendämmung
  • Ist eine außenseitige Wärmedämmung z.B. an Außenwänden nicht möglich, kann der erforderliche Wärmeschutz auch auf der Innenseite angebracht werden. Wir sprechen dann von einer Innendämmung. Gemäß DIN 4108-3, sollte diese Dämmung einen Wärmedurchlass-Widerstand von 1,0 m²K/W nicht überschreiten. Dies entspricht einer Dämmdicke von 40 mm in WLG 040. Bei Dicken darüber muss rechnerisch überprüft werden, ob eine Dampfbremse erforderlich ist.
  • Jahres-Heizwärmebedarf
  • Die an das Gebäude abzugebende Wärme bei normierten meteorologischen Randbedingungen und Nutzungsgewohnheiten vom Heizsystem pro Jahr, die sich aus den Transmissions- und Lüftungswärmeverlusten ergibt, abzüglich der nutzbaren internen Wärme- und Solargewinne.
  • k-Wert
  • k-Wert: Heute U-Wert. International gültige Bezeichnung für den Transmissionswärmeverlust, der durch den Wärmedurchgangskoeffizienten (kurz U-Wert) gekennzeichnet wird.
  • Kaltdach
  • Ist ein belüftetes Dach, bei dem auf Grund der bestehenden Belüftung, die Unterseite der Dachhaut “kalt” ist, daher auch die Bezeichnung “Kaltdach”. Im Gegensatz zu Warmdach.
  • Kapillarität
  • Ein kapillar aktiver Stoff hat die Eigenschaften, Wasser aufzusaugen. Dabei breitet sich das Wasser kugelförmig in dem kapillar aktiven Stoff aus und steigt dabei auch senkrecht gegen die Erdanziehung nach oben. Der Vorgang ist in Stoffen zu beobachten, die über kapillar aktive Poren und Hohlräume verfügen. Kapillarität kann durch Zugabe von Hydrophobierungsmitteln behindert werden. Der Wassertransport durch Kapillarität darf nicht mit dem Feuchtetransport durch Diffusion verwechselt werden. Bei der Kapillarität werden in der Regel wesentlich größere Wassermengen transportiert. Mineralwolle-Dämmstoffe sind nicht kapillar aktiv, d.h. sie saugen sich nicht mit Feuchtigkeit voll.
  • Kerndämmung
  • Wird bei einem belüfteten zweischaligen Mauerwerk die Luftschichtbreite von 40 mm unterschritten und der Luftspalt eventuell voll mit Dämmstoff ausgefüllt, dann entspricht diese Mauerwerks-Konstruktion gemäß DIN 1053 einer Kerndämmung. Bei einem max. Schalenabstand von 15 cm können sehr gute U-Werte erreicht werden.
  • KfW
  • Die KfW (früher: Kreditanstalt für Wiederaufbau) ist ein deutsches Kreditinstitut. Sie wurde nach dem Zweiten Weltkrieg am 16. Dezember 1948 mit dem Ziel gegründet, den Wiederaufbau der deutschen Wirtschaft zu finanzieren. Die KfW Förderbank bietet im Bereich Bauen, Wohnen, Energie sparen ein breites Spektrum an Programmen, die zur Finanzierung von Investitionen in Wohnimmobilien dienen. Förderzwecke sind die Schaffung von Wohneigentum, die energetische Gebäudesanierung, das Modernisieren von Wohnraum, die Errichtung von sparsamen Neubauten sowie Fotovoltaikanlagen. Von 2006 an stellt die Bundesregierung im Rahmen der Förderinitiative “Wohnen, Umwelt, Wachstum” jährlich eine Milliarde Euro zur Verfügung, um die Programme zur Kohlendioxid-Reduzierung attraktiv zu gestalten und die nationalen Verpflichtungen zum Klimaschutz aus dem Kyoto-Protokoll zu erreichen.
  • Klemmfilz
  • Rollfilz aus Glaswolle, besonders gut geeignet für die Zwischensparren-Dämmung beim Steildach. Klemmeffekt durch 1 cm Überbreite. Erhältlich in: WLG 040 und 035, Dicken: 120-240 mm, Baustoffklasse A, nicht brennbar gem. DIN 4102. Verbessert automatisch den Schallschutz einer Konstruktion.
  • Klimamembranen
  • Klimamembranen sind Baufolien, die wasserdicht und dabei atmungsaktiv sind. Dies funktioniert jedoch nur, wenn ein Temperaturgefälle von der Innen- zur Außenseite besteht. Ist dies nicht der Fall, verlieren Klimamembranen ihre Atmungsaktivität und werden quasi in beide Richtungen wasserundurchlässig. Die Membran besitzt demnach einen variablen Diffusionswiderstand, der sich an die Temperatur und Jahreszeit anpasst. Durch die Funktion einer Dampfbremse stoppt sie das Eindringen von Feuchte in Dach- und Wandkonstruktionen. Sie lässt aber auch überschüssige Feuchte entweichen und trocknet feuchte Konstruktionen aus. Bei alledem ist die Folie dennoch winddicht.
  • Kondensation
  • Ist ein Feuchteausfall bei einem bestimmten Feuchtegehalt der Luft in Abhängigkeit von der jeweiligen Lufttemperatur (Relative Luftfeuchte). Wenn warme feuchte Luft, z.B. in Bauteilkonstruktionen ungehindert eindringen kann und die Taupunkttemperatur erreicht wird, kommt es unwillkürlich zu einem Kondensatausfall (Feuchteschaden).
  • Konterlattung
  • Die Konterlattung ist der Teil einer Unterkonstruktion, der u. a. die Aufgabe hat, die anfallenden Lasten von der Lattung in die tragende Unterkonstruktion weiterzuleiten.
  • Konvektion
  • Bei Fugen in der wärmeübertragenden Umfassungsfläche des Gebäudes, insbesondere auch bei durchgehenden Fugen zwischen Fertigteilen oder zwischen Ausfachungen und dem Tragwerk, ist dafür Sorge zu tragen, dass diese Fugen entsprechend dem Stand der Technik dauerhaft und luftundurchlässig abgedichtet sind. Bei Nicht- Erfüllung dieser luftdichten Anforderung besteht die Gefahr einer Luftströmung (Konvektion). Warme, feuchte Luft durchströmt die Konstruktion, erhebliche Mengen an Wärmeenergie geht verloren. Darüber hinaus besteht im Winter die Gefahr eines Feuchteschadens durch Kondensation.
  • Krüppelwalmdach
  • Beim Krüppelwalmdach sind anstelle des ganzen Giebels nur die Giebelspitzen abgewalmt. Dies hat eine lange historische Tradition: Es wurde dort eingesetzt, wo ein Steilgiebel an der exponiertesten Stelle, dem First, geschützt werden musste. Auch heute wird diese Dachform noch gern dort gewählt, wo Giebel vor rauher Witterung geschützt werden müssen.
  • Kältebrücke
  • Kältebrücken sind Wärmebrücken – der Begriff wird unter “Wärmebrücken” genau definiert.
  • Luftdichtheit
  • Die luftdichte Ausführung der Außenhaut ist eine gesetzliche Forderung nach DIN 4108 und EnEV, um sowohl Feuchteschäden an den Bauteilen als auch Energieverlusten vorzubeugen. Die Überprüfung der Luftdichtheit erfolgt mit dem Blower-Door-Test.
  • Luftschicht (ruhend)
  • Ruhend ist eine Luftschicht, wenn der Luftraum von der Umgebung abgeschlossen ist. Im Weiteren darf eine Strömung nach außen oder innen nicht stattfinden. Die Widerstände für den Wärmedurchgang ruhender Luftschichten sind in DIN 6946, Tabelle 2 (DIN 4108) aufgeführt.
  • Lüftung
  • Eine Lüftung ergibt sich aus dem Anschluss eines Zwischenraumes an Innen- oder Außenluft. Äußere Luftschichten können sich direkt über der Wärmedämmung oder direkt unter den Deck- bzw. Abdichtungsschichten befinden.
  • Mansarddach
  • Beim Mansarddach weisen die Dachflächen einen Knick auf, das Dach ist im unteren Bereich wesentlich steiler als im oberen. Durch den Knick ist mehr Wohnfläche im ausgebauten Dachgeschoss möglich, es entsteht so ein zusätzlicher Wohnraum für eine oder mehrere Mansarden.
  • Mineralwolle
  • Mineralwolle-Dämmstoffe kommen in Form von Glaswolle oder Steinwolle zum Einsatz. Hergestellt werden diese Dämmstoffe im Wesentlichen aus Glasrohstoffen oder Gesteinen, unter Verwendung von Recyclingmaterial wie z.B. Altglas. Diesen Dämmstoffen sind Binder und Öle zugegeben. Die Kunstharze als Binder garantieren die Form der Dämmstoffe, während die Öle den Staubanteil verringern.
  • Montagehalle
  • In der Fertigungshalle ist alles vorhanden, was die moderne Holzbautechnik zu bieten hat, um kompletteWand-, Dach- und Deckenelemente witterungsunabhängig vorzufertigen Die vorgefertigten Teile werden anschließend mit dem Kran zur Baustelle gebracht und montiert
  • Niederfrequente Felder
  • Niederfrequente Felder entstehen durch das Stromnetz sowie strombetriebene Geräte. Werden elektrische Felder durch massive Hauswände zu 90 Prozent abgeschirmt, durchdringen magnetische Felder fast alle Materialien.
  • Niedertemperatur-Schornstein
  • Mit Hilfe der Niedertemperaturtechnik mit einer von der Außentemperatur abhängigen Schonsteintemperatur kann Energie aufgrund der geringeren Leitungsverluste eingespart werden. diese Mauerwerks-Konstruktion gemäß DIN 1053 einer Kerndämmung. Bei einem max. Schalenabstand von 15 cm können sehr gute U-Werte erreicht werden.
  • Niedrigenergiehaus
  • Neubauten, aber auch sanierte Altbauten, die dem wärmetechnischen Anforderungs-Niveau der Energieeinsparverordnung (EnEV – gültig seit 01.02.02) entsprechen. Energiebedarf pro m² beheizte Wohnfläche und Jahr: 5-7 Liter Heizöl oder 5-7 m³ Gas.
  • Passivhaus
  • Haus ohne spezielles Heiz- und Kühlsystem. Weiterentwicklung des Niedrigenergiehauses mit der Absicht, den Energiebedarf eines Gebäudes noch weiter zu reduzieren. Jahresheizenergiebedarf ca. 1 m³ Gas / m²/ a oder 1 Liter Öl / m²/ a. Dies kann erreicht werden durch weitere Verbesserung des Wärmeschutzes, der Anlagentechnik, exakterer Beachtung der Wärmebrücken und höherer Luftdichtheit. Die Anordnung der Fenster, der U-Wert und die Fläche dieser, beeinflussen den Wärmehaushalt dieses Gebäudes erheblich. Eine Verschattung der Fensterflächen ist unbedingt erforderlich.
  • Photovoltaik
  • Photovoltaik ist die Wandlung von Sonnenstrahlung in Elektrizität.
  • Polyurethan-Hartschaum
  • Hartschäume aus Polyurethan eignen sich aufgrund ihrer sehr niedrigen Wärmeleitfähigkeit und ihrer besonderen Materialeigenschaften (Biegefestigkeit, biologische Neutralität) hervorragend als Wärmedämmstoff.
  • Primärenergiebedarf
  • Aus volkswirtschaftlicher und ökologischer Sicht bedeutender Kennwert. Hier gehen auch Größen zu Energiegewinnung, -umwandlung und -transport mit ein.
  • Pultdach
  • Das Pultdach ist die einfachste Dachform überhaupt. Mit nur einer schrägen Dachfläche ist es kostengünstig herzustellen. In den jüngsten Jahren wurden aus zusammen gesetzten Pultdächern reizvolle Dachlandschaften gebildet. Die Dachfläche von Pultdächern liegt meist zur Wetterseite hin, um Wind, Regen und Schnee abzuschirmen. An der Sonnenseite lässt diese Dachform dem Haus Raum für große Lichtflächen.
  • PUR-Dämmstoff
  • Hartschäume aus Polyurethan eignen sich aufgrund ihrer sehr niedrigen Wärmeleitfähigkeit und ihrer besonderen Materialeigenschaften (Biegefestigkeit, biologische Neutralität) hervorragend als Wärmedämmstoff.
  • Qualitätsverbund DachKomplett
  • DachKomplett ist die Lösung aus einer Hand! Leistungsstarke Zimmerer- und Holzbauunternehmen übernehmen den kompletten Dachgeschossausbau – von der Planung bis zum schlüsselfertigen Einzug. Das hat viele Vorteile:

    Verwendet werden nur qualitativ hochwertige Produkte führender Markenhersteller. Das garantiert Ihnen höchstmögliche Qualität am Bau! Meisterqualität und Markenprodukte: DachKomplett ist eine einmalige Kooperation zwischen Bauindustrie und Unternehmen des Zimmerer- und Holzbaugewerbes – zum Nutzen der Baufamilie.
  • Regenfallrohr
  • Regenfallrohre haben meist kreisförmige oder quadratische Querschnitte. Sonderformen müssen mindestens den gleichen Querschnitt wie das entsprechende Rohr mit kreisförmigem Querschnitt aufweisen. Die Regenfallrohr-Bezeichnung ergibt sich aus der Rohrform, der Nenngröße, dem verwendeten Metall und der Art der Längsnaht. Die Nenngröße ergibt sich bei runden Rohren aus dem Durchmesser und bei quadratischen Rohren aus der Seitenlänge. Für die Abmessungen der Regenfallrohre aus Kunststoff gelten die Angaben der Hersteller.
  • Regenwassernutzung
  • Durch die Nutzung von Regenwasser für das WC, die Waschmaschine, als Putzwasser oder für die Gartenbewässerung kann ein bewusster Umgang mit dem Lebenselement Wasser erreicht werden. Man nimmt das Regenangebot und den Bedarf wahr und erkennt schnell die Folgen eines übermäßigen Verbrauchs.
  • Rohdichte
  • Die Rohdichte in kg/m3 gibt das spezifische Gewicht eines Baustoffes an. Je höher die Rohdichte, desto besser ist die Wärmespeicherung.
  • Satteldach
  • Das Satteldach ist die am häufigsten verbreitete Dachform. Üblich sind Dachneigungen ab etwa 30 Grad bis über 60 Grad. Weit verbreitet sind Satteldächer mit etwa 38 bis 45 Grad Neigung. Diese bieten genug Raum für einen Ausbau des Dachgeschosses.
  • Schalldämmung
  • Unter Schalldämmung versteht man die Behinderung der Schallübertragung zwischen zwei getrennten Räumen. Dies wird entweder durch schwere einschalige oder leichte mehrschalige Bauteile erreicht (z.B. Betondecken, Massivwände oder Leichte Trennwände mit GKB). Das Maß für die Luftschalldämmung ist das bewertete Schalldämm-Maß Rw, es kennzeichnet das schalldämmende Verhalten eines Bauteiles.
  • Schallschutz
  • Schallschutz-Maßnahmen haben die Aufgabe zu verhindern, dass Geräusche von gesundheitsschädigendem Ausmaß in bewohnte oder genutzte Gebäude eindringen oder aus Gebäuden auf das Umfeld einwirken können. Auch innerhalb eines Gebäudes muss die Schallübertragung unterbunden oder gemindert werden. Zu unterscheiden sind: Körper- oder Trittschall, der über Bauteile oder Werkstoffe weitergeleitet wird und Luftschall, der durch schwingende Luftschichten übertragen wird.
  • Schalung
  • Schalungen sind im Gegensatz zu Lattungen flächige Bauteile, auf denen Deckungen oder Abdichtungen befestigt werden oder die als Unterlage für Unterdächer oder Unterdeckungen dienen.
  • Schiefer
  • Schiefer ist ein Gestein aus annähernd parallel angeordneten dünnen Schichten, in die es spaltbar ist. Als Baustoff zur Abdeckung von Giebeln und Dächern wird es seit Jahrhunderten zum Schmuck und zum Schutz vor Witterungseinflüssen verwendet. Besonders häufig ist Schiefer an Fachwerkhäusern zu finden.
  • Schneefanggitter
  • Schneefanggitter sind vorgeschrieben, wenn aufgrund der Konstruktion des Daches Schneelawinen auf allgemein zugängliche Wege oder über Hauseingängen abgehen können. In schneereichen Regionen müssen generell entsprechende Vorkehrungen getroffen werden. Für Steildächer mit einer Dachneigung ab 45 Grad sind Schneefanggitter verpflichtend.
  • Solaranlage
  • Solartechnik ist die Technik, die aus der Umwelt entnommene, überleitete, direktgenutzte oder im Speicher gesammelte Energie aus Sonnenstrahlung nutzbar macht. Es wird unterschieden in Solarthermie und Photovoltaik.
  • Solarthermie
  • Solarthermie ist die Übertragung der Wärme aus der Sonnenenergie auf ein Medium in einem geschlossenen System.
  • Sommerlicher Wärmeschutz
  • Zur Sicherstellung eines ausreichenden sommerlichen Wärmeschutzes wird bei Gebäuden mit normalen Innentemperaturen, deren Fensterflächenanteil mehr als 30 % beträgt, die Einhaltung der maximal zulässigen Sonneneintragskennwerte (gf *f) gemäß DIN 4108-2 gefordert.
  • Sparrendach
  • Entstanden im Mittelalter für steilgeneigte Dächer (ca. > 40°), zeichnen sie sich durch größere Quersteifigkeit als Pfettendächer und einen ungestört nutzbaren Dachraum aus. Die Sparren bilden mit dem horizontalen Dachbalken bzw. der obersten Geschossdecke statisch ein Dreigelenksystem. Die einzelnen Einheiten werden in geeigneten Abständen hintereinander gereiht und zur Längsaussteifung mit einem diagonal – meist – aufgenagelten Metall-Windrispenband versehen.
  • Steildach
  • Ein Dach mit Eindeckung zur Regensicherheit, in der Regel größer bzw. mit genau 22° Dachneigung.
  • Steinwolle
  • Wird wie Glaswolle dem Sammelbegriff “Mineralwolle” zugeordnet und im Wesentlichen – je nach Hersteller – aus unterschiedlichen gesteinsartigen Grundstoffen hergestellt. Zur Qualitäts-Verbesserung der Wolle und zur Bestimmung der Stabilität werden noch diverse Zusatzstoffe beigemengt. Schmelzpunkt der Steinwolle: 1000°.
  • Sturmklammer
  • Rostfreie Metall-Klammern zur Sicherung der Dachziegel, die bei starkem Wind das Abheben der Ziegel verhindern. Die Zahl der Sturmklammern bei der Dachdeckung hängt von der jeweiligen regionalen Windzone ab. Deutschland ist in 4 Windzonen eingeteilt, nach denen das Einbauen der Sturmklammern geregelt ist.
  • Transmissionswärmeverluste
  • Ein Maß der Wärmeleitung in den Bauteilen und des Wärmeübergangs an den Oberflächen eines Gebäudes. Sie berücksichtigt auch den Einfluss von Wärmebrücken. Zur Bestimmung der spezifischen Transmissionsheizlast HT werden alle Bauteilflächen, die die thermische Hülle eines Gebäudes (Gebäudeteils) umschließen, mit den zugehörigen Wärmedurchlasskoeffizienten U multipliziert und anschließend aufsummiert. Ein Reduktionsfaktor berücksichtigt das Angrenzen von Bauteilen an unbeheizte Gebäudezonen oder Erdreich. Durch gute Wärmedämmung dieser Bauteile lassen sich die Verluste erheblich senken (siehe U-Wert).
  • Traufe
  • Das Traufblech ist das Anschlussblech an der Traufe. Es kann die Aufgabe des Rinneneinlaufbleches oder des Tropfbleches erfüllen. Bei Metalldeckungen kann es auch die Funktion eines durchgehenden Haftstreifens (Vorstoßblech) erfüllen.
  • Trittschalldämmung
  • Decken (und Treppen) werden auf vielfältige Weise (z.B. Begehen, Betrieb von Haushaltsgeräten, Aufprallgeräusche) zu Schwingungen angeregt, die man im darunter liegenden Raum hört. Diese Körperschallanregungen von Decken bezeichnet man als Trittschallanregung. Zur Bestimmung des Verhaltens von Decken gegenüber Trittschall gilt ein genormtes Messverfahren. Die Schallquelle ist ein Normhammerwerk nach DIN 52210. Es wird im Senderaum auf die trennende Decke gestellt und regt diese zu Schwingungen an, die von deren Unterseite an die Luft im Empfangsraum weitergegeben werden.
  • U-Wert
  • U-Wert: Früher k-Wert. International gültige Bezeichnung für den Transmissionswärmeverlust, der durch den Wärmedurchgangskoeffizienten (kurz U-Wert) gekennzeichnet wird.
  • Umbau
  • Ein Dachumbau ermöglicht die individuelle Anpassung des Dachstuhls an die Wunschvorstellung. So werden Gauben, Zwischenwände und vielleicht sogar eine komplette (vermietbare) Wohnung entstehen.
  • Unterdach
  • Anspruchvollste und sicherste Schutzkategorie der zweiten wasserführenden Ebene unterhalb der Dachdeckung, ausgeführt als wasserdichtes oder regensicheres Unterdach.
  • Unterdeckung
  • Mittlere Schutzkategorie der zweiten wasserführenden Ebene, je nach Anforderungen als verklebte oder überlappte Unterdeckung ausgeführt.
  • Unterspannung
  • Einfachste Ausführung der zweiten wasserführenden Ebene unterhalb der Dachdeckung, bei der die Verlegung frei gespannt über den Sparren erfolgt.
  • Untersparrendämmung
  • Dämmmethode unter den Sparren: Sie bringt Wärmeverluste über die Wände und eine Verkleinerung des Wohnraums mit sich.
  • VOB
  • Verdingungsordnung für Bauleistungen
  • Vollwärmeschutz
  • Vollwärmeschutz (Wärmedämmverbundsystem) ist die Bezeichnung für eine Wärmedämmung, bei der Dämmstoffplatten auf eine Wand geklebt und evtl. gedübelt sowie auf der Oberfläche dünn verputzt werden.
  • Vorfertigung
  • Um einen Dachumbau, bzw. eine Dachaufstockung vor Ort in nur wenigen Tagen zu ermöglichen, wird die Vorarbeit in sogenannten Montagehallen, bzw. Fertigungshallen geleistet. Elemente bis zu einer Größe von 2,5m x 9 m, sogar ganze Dachgauben können dort vorgefertigt werden. So bleibt das Dach nur kurze Zeit offen und es wird sichergestellt ,dass keine Feuchtigkeit in das Haus eindringen kann.
  • Walmdach
  • Das Walmdach ist eine Variante des Satteldachs. Allerdings hat ein Walmdach nicht nur auf der Traufseite, sondern auch auf der Giebelseite (das ist die kurze Seite des Hauses) geneigte Dachflächen. Diese werden als Walm bezeichnet. Es gehört zu den ältesten Dächern und unterstreicht die Schutzfunktionen des Daches. Mit Gauben können die Akzente des Walmdaches unterstrichen werden.
  • Warmdach
  • Im Gegensatz zu Kaltdach.
  • Wasserdampfdiffusions-Widerstandzahl µ
  • Die Diffusion des Wasserdampfes in der Luft bzw. der Widerstand der Wasserdampf-Moleküle zum Ausgleich bei Konzentrationsunterschieden beträgt 1. Die Wasserdampfdiffusions-Widerstandszahl von Luft ist also 1 (dimensionslos). Beispielsweise beträgt die Diffusionswiderstandszahl von Holz 40.
  • Wärmebrücken
  • Bereiche in der wärmetauschenden Hüllfläche eines Gebäudes, bei denen während der Heizperiode gegenüber dem ungestörten Bauteil erhöhte Wärmeabflüsse (also Wärmeverluste) und tiefere innere Oberflächentemperaturen auftreten. Man spricht von stoffbedingten (Materialwechsel in der Bauteilebene) oder geometriebedingten (Anschlüsse oder Durchdringungen) Wärmebrücken. Kalte Oberflächentemperaturen auf der Rauminnenseite erhöhen die Gefahr von Schimmelpilz- und Tauwasserbildung.
  • Wärmedurchgangskoeffizient
  • Er wird ausgedrückt in W/m²K und gibt an, welche Wärmemenge durch einen Quadratmeter eines Bauteils bei einem Temperaturgefälle von 1° C (1 K) verloren geht. Als Faustregel gilt: je kleiner der U-Wert, desto besser die Wärmedämmung eines Bauteils und umso geringer die Wärmeverluste. Die Berechnung der Wärmedurchlasswiderstände und Wärmedurchgangskoeffizienten soll für den Nachweis gemäß EnEV nach DIN EN ISO 6946 erfolgen.
  • Wärmedurchgangswiderstand RT
  • Der Wärmedurchgangs-Widerstand eines ebenen Bauteiles aus thermisch homogenen Schichten, die quer zum Wärmestrom angeordnet sind, lässt sich einfach addieren. Die Summe aller Einzelwiderstände der Schichten ist RT (T = total) und errechnet sich aus: RT = Rsi R1 R2 ..... R se
  • Wärmedämmung
  • Für Mensch und Umwelt zahlt sich eine optimale Wärmedämmung aus: Sie spart Energie und reduziert Emissionen, senkt die Heizkosten und erhöht den Wohnkomfort.
  • Wärmedämmverbundsystem
  • Das besondere Merkmal eines Wärmedämmverbundsystems ist die Kombination aus Klebe-und Putzsystem. Es besteht immer aus den drei Komponenten Wärmedämmstoff, Befestigungsmittel und Witterungsschutz. Da diese Systemkomponenten in ihrem Verhältnis aufeinander abgestimmt sein müssen, sind Wärmedämmverbundsysteme nur als bauaufsichtlich zugelassene Systeme einzusetzen.
  • Wärmeleitfähigkeit
  • Die Einheit ist W/mK. Gibt an, welche Wärmemenge in einer Stunde durch eine 1m2 große Fläche eines Baustoffes von 1 m Dicke hindurchgeht, wenn das Temperaturgefälle in Richtung des Wärmestromes 1 Kelvin (~ 1° C) beträgt. Je kleiner die Wärmeleitfähigkeit, desto besser ist das Dämmvermögen.
  • Wärmeleitung
  • Unter Wärmeleitung versteht man die Wärmeübertragung von einem Molekül zum nächsten in festen, flüssigen oder gasförmigen Stoffen. Die Wärmeleitung ist u.a. abhängig von dem Gefüge des Stoffes. Ein Werkstoff mit dichtem Gefüge leitet die Wärme besser als ein Stoff mit weniger dichtem Gefüge. Holz besitzt dagegen ein weit weniger dichtes Gefüge und hat dadurch eine geringere Wärmeleitfähigkeit. Stoffe, die Wärme sehr schlecht weiterleiten, nennt man Wärmedämmstoffe. Sie leiten auf Grund ihrer Struktur und Dichte die Wärme nur sehr gering weiter.
  • Wärmeschutzverordnung
  • Gültig vom 01. Januar 1995 bis 01. Februar 2001. Inhalt waren genaue Anforderungen an die Wärmedämmung im Neubau. Es wurden aber auch bei erstmaligem Einbau, Umbau, Ersatz oder Erneuerung von Außenbauteilen bestimmte Maßnahmen gefordert. Sie wurde am 01. Februar 2001 durch die Energieeinsparverordnung ersetzt.
  • Wärmestrahlung
  • Unter Wärmestrahlung versteht man die Übertragung der Wärmeenergie von einem Körper auf einen anderen durch ein strahlungsdurchlässiges Medium. Die Abstrahlung geht dabei von dem Körper mit der höheren Wärme aus.
  • Wärmeübergangswiderstand Rs
  • Die Oberflächentemperatur einer Außenwand ist im Allgemeinen auf der Innenseite niedriger als die Raumlufttemperatur. Der Grund dafür ist der Widerstand für den Wärmeübergang aus der Luft auf die Wandoberfläche. Er wird durch den Wärmeübergang-Widerstand Rs gekennzeichnet. Rsi (i = intern) ist der Wärmeübergangs-Widerstand auf der inneren und Rse (e = extern) auf der äußeren Seite. Maßeinheit: (m²K/W).
  • Zellulose
  • Zellulosedämmstoffe werden in der Regel aus Altpapier, vor allem alten Tageszeitungen, hergestellt. Das Papier wird gemahlen oder in sehr feine Schnitzel geschnitten und mit Borsäure und Borsalzen als Brandhemmer, Insekten- und Pilzschutz vermischt. Der typische Einsatzbereich einer Zellulose-Dämmung ist die Hohlraumfüllung. Zellulose-Platten bestehen zusätzlich aus Jute, das für eine größere Stabilität sorgt. Zellulose-Platten sind für die Dämmung von Wand, Dach und Decke vorgesehen. Sie lassen sich leicht verarbeiten und erreichen eine gute Wärmedämmung.
  • Ziegel
  • Ziegel sind kleinformatige und grobkeramische Deckwerkstoffe. Sie werden überwiegend aus tonigen Massen, gegebenenfalls mit Zusätzen, geformt und gebrannt. Dachziegel unterscheiden sich nach Art der Herstellung, Form und Abmessungen sowie der Falzausbildung und dem Überdeckungsbereich. Dachziegel werden umweltverträglich hergestellt, geben keine schädlichen Stoffe ab, können wiederverwendet werden und sind recycelbar. Bei fachgerechter Verlegung und regelmäßiger Wartung liegt die Nutzungsdauer bei mehr als 100 Jahren. Dachziegel zählen deswegen zu den nachhaltigen Naturbaustoffen.
  • Zisterne
  • Regenwasser wird von Dächern abgeleitet und in einer Zisterne gesammelt. Die Entnahme zur Nutzung im Haus oder Garten für Toilette, Waschmaschine, Reinigung oder Gartenbewässerung erfolgt über manuelle oder elektrische Pumpen. Ein Trinkwassernachlauf zur Zisterne stellt die Versorgung auch in Trockenzeiten sicher.
  • Zwischensparrendämmung
  • Herkömmliche Dämmmethode zwischen den Sparren, die entweder mit Hinterlüftung oder als Vollsparrendämmung realisiert werden kann. Um die Vorgaben der EnEV zu erfüllen, erfordert diese Dämmweise meist eine größere Sparrenhöhe, als nach rein statischen Gesichtspunkten nötig wäre. Zudem bilden die Sparren und alle Zwischenwände unerwünschte Wärmebrücken.